Bikeparkausflug nach St. Andreasberg

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Am vergangenen Pfingstmontag war es also soweit. Bergradler goes Bikepark! Immerhin zu elft, trotz parallel starker Konkurrenz vom Bike Festival in Willingen, haben wir uns morgens von Uetze aus auf den Weg nach St. Andreasberg gemacht. Im MSB-X-Trail Bikepark wollten wir an unserer Fahrtechnik üben und auch den Nachwuchs langsam an anspruchsvollere Strecken heranführen.
 
Das Wetter war wie bestellt: sonnig und trocken. Sonst ist man als Biker ja eher Matsch gewöhnt, aber am Montag war es der Staub, der in jede Ritze gekrochen ist.
 
Basti ist gleich mit den Fortgeschrittenen losgezogen und hat eine Abfahrt an die nächste gereiht. Hilfestellungen waren in der Gruppe nur minimal gefragt.
 
Bei unseren jüngeren Radlern (8-11 Jahre) gingen wir die Sache langsamer an. Nach einer kurzen Auffrischung der Grundlagen, sind wir die erste Strecke in kleinen Stücken abgefahren und haben jedes Hindernis einzeln geübt. Am Ende konnten auch die Kleinsten die Wippe sicher und Angst frei befahren. Nach vier Abfahrten waren dann alle so routiniert, dass sie die Runde ohne Stopp oder Sturz sicher durchfahren konnten.
 
Mittags haben wir uns selbstverständlich ausgiebig auf der Hütte gestärkt. Und auch vor der Rückfahrt nach Uetze haben wir den Staub nochmal mit einem isotonischen Kaltgetränk runtergespült 😉
 
Unter dem Strich hatten wir einen tollen Tag mit viel Spaß, und das Wichtigste: alle sind gesund und munter wieder nach Hause gekommen.

Brocken im Winter

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Was macht der Mountainbiker im Winter, wenn es schneit und friert? Richtig, er fährt Mountainbike! Und damit sich das Frieren auch richtig lohnt, haben wir uns den Brocken ausgesucht.
Heute früh um vier Uhr (!) war Abfahrt in Uetze Richtung Harz. Wir wollten um halb sechs am Torfhaus losfahren und von dort aus zum Sonnenaufgang auf den Brocken hoch.
Allein die Anfahrt zum Torfhaus hoch war schon speziell. Die Nacht über hat es weiter geschneit und von Grip auf der Straße konnte nicht die Rede sein (wer fährt auch schon um fünf Uhr morgens zum Torfhaus hoch…). Wie sollte das erst nachher auf den Bikes sein? Im Auto wärmte noch die Sitzheizung, aber bei jedem Meter, den wir uns dem Startpunkt näherten, ging die Temperaturanzeige in den Keller. Auf dem Parkplatz vor dem Besucherzentrum zeigte das Thermometer dann frostige Minus sieben Grad! Nicht erst jetzt hatte ich leichte Zweifel, ob das eine gute Idee war. Bis die Bikes zusammengeschraubt und die Lampen installiert waren, bekamen wir einen leichten Vorgeschmack von dem, was uns kältemäßig gleich erwarten sollte.
Hilft nix, jetzt sind war da, jetzt fahren wir auch. Am Resort vorbei haben wir die ersten paar Meter unter die Stollen genommen. Erste Erkenntnis der Nacht: Semislicks am Hinterrad sind nur die zweitbeste Wahl, wenn man im Tiefschnee fahren will… Links in den Wald und dann dem Hexensteig folgend haben wir uns nach ein paar Minuten an das rutschige Fahrgefühl gewöhnt. Die Lampen lassen den Wald erstrahlen und bis auf das Knirschen der Reifen im Schnee ist kein Mucks zu hören. Wäre der Untergrund nicht so tückisch, könnte man fast dabei entspannen. Der Schnee liegt mehr als als knöcheltief und daher kann man den Untergrund eher ertasten als erkennen. Das Hinterrad rutscht regelmäßig weg (ja, auch wegen der falschen Reifen…).

Fährt man zu langsam, sinkt man in den Schnee ein und kommt kaum von der Stelle. Dem richtigen Tempo steht allerdings die Steigung gegenüber… Da uns keiner hetzt, legen wir regelmäßig Pausen ein.
Im weiteren Verlauf kommen wir an einer Schutzhütte vorbei. Schon einige Meter davor können wir dort Lichter erkennen. Als wir die Hütte passieren, stehen da einige Wanderer und machen Pause. Beruhigend, dass wir nicht einzigen Bekloppten sind, die um die Uhrzeit und bei dem Wetter zum Brocken hoch wollen. Irgendwann geht es wieder links weg und wir stehen gefühlt vor einer Wand. Ohne Schnee ist es wohl nur ein Waldweg, aber die Steigung und der rutschige Untergrund zwingen uns zum Schieben. Immerhin ist uns nicht mehr kalt, der Puls liegt konstant über 100. Eine Brille braucht auch keiner mehr, meine hat eine Millimeter dicke Eisschicht auf den Gläsern, ab in den Rucksack damit. Zweite Erkenntnis der Nacht: Trinken wird überbewertet. Zwar schwappt der Tee in der Trinkblase vom Rucksack gewärmt vor sich hin, allerdings ist der Schlauch und das Mundstück wohl gleich nach dem Start eingefroren. Eis lutschen geht, aber bringt nicht so viel…
Unser Weg trifft dann irgendwann auf die Schienen der Brockenbahn. Zumindest erkennt man an den Schildern, dass hier theoretisch eine Bahn fährt. Vom Gleisbett ist unter dem Schnee nichts zu erkennen. Ab hier folgen wir ein großes Stück den Schienen weiter nach oben. Der Weg wird wieder schmaler und da es links teilweise schon etwas tiefer und steiler runtergeht, ist wieder mehr Konzentration angesagt.

Ganz zaghaft lassen sich die ersten Baumwipfel auch ohne Lampe erkennen, der Tag beginnt. Prompt kommt Licht von hinten. Während ich noch kurz verwirrt bin, wer von meinen Mitfahrern hinter mir sein soll, grüßt mich ein hagerer Senior laufenden Schrittes und joggt (!!!) an mir vorbei. Der ist den Weg zum Brocken schneller hoch gejoggt, als wir nachher vermutlich bei dem Untergrund runterfahren… Zwei Kilometer unter dem Gipfel biegen wir auf die Straße ab. Hier ist wenigstens geräumt und gestreut, allerdings teilweise auch so steil, dass Laufen/Schieben fast schneller geht. Jetzt fängt auch der Nebel an und je näher die Baumgrenze rückt, wird es gefühlt nochmal kälter. Der Tag ist nun schon deutlich zu erkennen. Rechnerisch haben wir noch 30 Minuten bis zum Sonnenaufgang, aber die Sonne werden wir so oder so nicht zu sehen bekommen. Die ersten Lichter des Bahnhofs tauchen im Neben auf und die Aussicht auf einen Kaffee im Brockenhotel treibt uns nochmal auf den letzten Metern an. Der Nebel ist so dicht, dass wir den Turm erst erkennen, als wir quasi direkt davor stehen.

Erstmal in die Schutzhütte und sammeln. An der Stelle hatten wir auf einen Kaffee gehofft, aber die Gastronomie und deren anwesende Vertreter wollten lieber putzen. Die Wanderer, die wir im Wald überholt hatten, kamen kurz nach uns ebenfalls oben an und hatten auch auf was Warmes gehofft.
Da es keine Aussicht oder Kaffee gab, hatten wir auch keinen Grund noch länger zu bleiben und wollten direkt die Abfahrt in Angriff nehmen. Während der Rast sind meine Bremsen eingefroren, auf den ersten Metern musste ich wie früher auf dem Laufrad mit den Füßen bremsen. Meine Teleskopsattelstütze hat irgendwann schon vorher den Dienst quittiert und eisern in der niedrigsten Stellung verharrt. Ich kann es ihr nicht verdenken, bei der Kälte wäre ich auch nicht rausgekommen… Gabel und Dämpfer hatten auch nur noch rudimentäre Funktion und auf den Bremshebeln hatte sich eine dicke Eisschicht gebildet, was die Griffigkeit nicht gerade erhöht hat.
Immerhin war es mittlerweile so hell, dass wir auf die Lampen weitestgehend verzichten konnten und so schlitterten wir wieder den Berg runter. Was Licht doch alles ausmacht. Obwohl es die gleiche Strecke wie auf dem Hinweg war, wirkte der Wald jetzt im Hellen komplett anders.


Die Aussicht auf Frühstück und Kaffee am Torfhaus sorgte dafür, dass wir nicht mehr viele Stopps machten. Beim Wiedereintritt in die Zivilisation machte sich, wie beim Wechsel von Nacht auf Tag, ein großer Unterschied bemerkbar. Waren wir morgens um fünf noch die einzigen auf dem Parkplatz, tummelten sich dort jetzt gefühlt hunderte Menschen in Rodel-/Skikleidung. Wir ernteten mehr als nur einen skeptischen Blick ob unseres Aufzuges. Zurück am Auto wurden die Bikes schnell verpackt, die Eisschicht zog sich nun teilweise über das ganze Rad.

Danach haben wir uns endlich den warmen Kaffee und ein ausgiebiges Frühstück gegönnt.

Und während die anderen um uns rum ihren Tag erst begonnen haben, konnten wir wieder einpacken und nach Hause fahren.

Die erste Ausfahrt des neuen Jahres

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Das war sie also, unsere erste Ausfahrt im Jahr 2018. Bei traumhaftem Wetter haben wir uns heute vor der neuen Apotheke in Uetze getroffen um die ersten Kilometer des Jahres gemeinsam in Angriff zu nehmen. Auch wenn die Sonne prächtig schien, war der Untergrund vom vielen Regen der vergangenen Tage sehr weich und matschig. Die Waschmaschinen dürften bei einigen heute Abend auf Hochtouren laufen…
Zuerst trieb es uns Richtung Dollbergen aus dem Ort heraus, um dann Richtung Wackerwinkel zu drehen und dort die Fuhse zu queren. Über reichlich nasse Wiesen ging es dann durch den Wald Richtung alter Bahndamm und von Ort über Eltze und Eltzer Mühle zur alten BMX Bahn. Nach einem kurzem Stopp im Wald haben wir den Kreis wieder in Uetze geschlossen und dann den Nachmittag gemeinsam in Mimi’s Bistro bei Kaffee und Kuchen ausklingen lassen.
Es war eine schöne Runde mit einer netten Gruppe und wir freuen uns schon, Eich alle bei der JHV nächste Woche wiederzusehen.

Zum ersten Advent

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Wir wünschen alle einen schönen ersten Advent. Das Wetter mit dem Schnee passt ja toll dazu. Zum Biken war uns das aber für heute etwas zu matschig, daher keine Ausfahrt am Vormittag.
Trotzdem sind wir im Hintergrund weiter fleißig. Für die Homepage laufen die letzten Tests und wir haben uns bzgl. der Vereinstrikots auf einen Lieferanten festgelegt. Zur Zeit entsteht das Design, welches wir dann hier in Kürze vorstellen.
Und, quasi als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, seit gestern haben wir die mündliche Zusage für die Nutzung eines Grundstückes. Wir können also langsam an die Planungen unseres eigenen kleinen Bikeparks gehen… wer also Holz (Paletten usw.) übrig hat, darf sich gerne melden. Abholung ist auch kein Problem.
Für Januar planen wir dann die erste Jahreshauptversammlung mit unseren Mitgliedern. In dem Zuge möchten wir mit Euch die Planung für das kommende Jahr besprechen (Ausflüge, wohin, Termine, usw.) und wir benötigen auch noch zwei Kassenprüfer/innen. Die Einladung hierzu erfolgt dann nochmal separat.

In diesem Sinne, genießt den Sonntag noch und wir sehen uns bald wieder auf dem Bike.

Rund um Uetze

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Trotz des kalten (aber immerhin trockenen) Wetters haben sich heute 18 MTBler/innen vor der Apotheke getroffen und an der Tour rund um Uetze teilgenommen. Der große Zulauf freut uns und wir versuchen daher, am kommenden Sonntag wieder eine Runde anzubieten.

Ende Januar bzw. Anfang Februar werden wir dann die erste Mitgliederversammlung abhalten und gemeinsam die kommende Saison planen. Wer also noch dabei sein will…

Gruß, die Bergradler

Ausflug zum Ettelsberg

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Am Sonntag waren die 4 Bergradler Laura, Anne, Ben und Sebastian trotz des widrigen Wetters in Willingen am Ettelsberg zum Biken.
Nachdem wir morgens gegen 6:30 Uhr Bikes und Ausrüstung verstaut hatten, ging es trotz Regenwetters nach Willingen.
Vor Ort empfing uns grausiges Herbstwetter bei 8 Grad und Nieselregen. Dieses wurde jedoch gekonnt ausgeblendet, nachdem ein Leihbike für Ben organisiert war und alle mit Helm und weiterer Ausrüstung startklar waren.
Die Kids haben sich dann am Übungsparcours und mit Fahrtechnikübungen ausgetobt und Anne und ich haben uns die Freeridestrecke vom Ettelsberg mal genauer angesehen.
Trotz einiger fahrtechnischer Schwierigkeiten ist die Freeridestrecke auch für Anfänger gut zu bewältigen. Man sollte allerdings nicht zu schnell unterwegs sein, da diverse Tables und teilweise enge Steilkurven gerade bei hohen Geschwindigkeiten auch ein gehöriges Maß an Fahrtechnik erfordern.
Nachdem Anne bei der ersten Abfahrt erstmal die Strecke begutachtet hat, gab es bei der 2. Abfahrt einige kleine Fahrtechnikschulungen und so konnte auch Anne die übrigen Abfahrten ohne Schiebepassagen bewältigen.
Zur Mittagspause in der Seilbar an der Talstation trafen wir wieder mit Ben und Laura zusammen, die völlig begeistert von ihren Erfahrungen berichteten.
Nach einer kleinen Stärkung ging es weiter und wir nahmen erneut die Freeridestrecke unter die Stollen.
Das Wetter wurde auch zusehends besser (zumindest war es jetzt für den Rest des Tages trocken).
Nachdem wir unsere letzten Abfahrten absolviert hatten, warteten wir an der Seilbahn auf das Eintreffen von Laura und Ben, die unter fachlicher Anleitung den unteren Abschnitt der Freeridestrecke bewältigten.
Zum Abschluss des Tages stand auch für die Kids noch einmal die Wippe an der Talstation auf dem Programm.
Die Erstbefahrung bewältigen sowohl Laura als auch Ben mit Fuß absetzen.
Nun sollte aber die Wippe auch noch in einem Durchgang bewältigt werden.
Leider blieb dabei ein kleiner Sturz nicht aus.
Nach dem anfänglichen Schreck war der Schmerz bei einer anschließenden Tasse Heisse Schokolade schnell wieder vergessen
So traten 4 erschöpfte aber zufriedene Bergradler gegen 15:30 die Heimreise an und freuen sich schon auf den nächsten gemeinsamen Bikeausflug.

We proudly present: Die Bergradler Uetze!

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Geboren im September 2017, sind wir der wohl erste Mountainbike Verein für die Region Uetze. Und darin versteckt sich auch schon die Erklärung, warum es uns gibt. Wir, die Gründungsmitglieder, haben alle auf unterschiedliche Wege über unseren gemeinsamen Sport zusammengefunden. Aber ein fester Anlaufpunkt in der Region bot sich für keinen von uns. Auf der Rückkehr eines Bikeparkbesuches kam uns dann die (verrückte?) Idee, selber einen Verein zu gründen. Schließlich passiert nichts Gutes, außer, man tut es…

Gesagt getan. Aus einem Hirngespinst wurde im Laufe der Zeit ernst. Ein Name wurde gesucht (und gefunden), Rahmenbedingungen ermittelt, ein Logo designt, und als Startschuß die Gründungsversammlung abgehalten. Das alles ist erst ein paar Wochen und Monate her und trotzdem fühlt es sich schon richtig lange an.

Kurz um, das Kind ist am Laufen. Was habt Ihr nun davon?

In erster Linie möchten wir ein Verein zum mitmachen sein. Wir sind noch zu wenige, um fertige Angebote auflisten zu können. Konkrete Vorhaben für das nächste Jahr gibt es dennoch schon:

  • Kinder und Jugendliche liegen uns besonders am Herzen (wir möchten ja auch unseren eigenen Nachwuchs an den Sport und die Natur heranführen). Daher werden wir 2018 verschiedene Workshops durchführen. Natürlich gehört dazu das Erlernen von Grundtechniken auf dem Bike. Wir möchten aber auch gewisse Grundfähigkeiten was das Schrauben am eigenen Rad angeht, vermitteln. Es schadet schließlich nichts, wenn man selber einen Schlauch wechseln kann und auch das Einstellen einer Bremse oder Schaltung ist für Jugendliche keine Raketenwissenschaft.
  • Für unsere Fahrtechnikkurse werden wir über den Winter ein paar kleine mobile Hindernisse zimmern (wer Bauholz/Paletten übrig hat, darf sich gerne melden).
  • Zusammen mit einer Bikeschule werden wir für unsere Mitglieder an zwei bis drei Terminen spezielle Fahrtechnikkurse im Harz anbieten, die sich dann ganz auf unsere individuellen Wünsche ausrichten.
  • Wir bieten natürlich auch gemeinsame Trainings und Ausfahrten an. Darüber werden wir hier auf Facebook, und in Kürze auf unserer neuen Homepage, regelmäßig informieren. Jetzt im Winterhalbjahr werden unsere Nightrides im Vordergrund stehen. Denn nur weil es früher dunkel wird, muss man ja nicht auf das Bike verzichten. Bei Bedarf führen wir einen WhatsAppVerteiler ein, der auch für Gäste offen sein wird.

Und ansonsten wünschen wir uns natürlich regen Zulauf von allen, die Spaß am Mountainbike haben und sich gerne mit Gleichgesinnten treffen und organisieren wollen.

Also, wann kommst Du zu uns?

Viele Grüße und happy Trails,
Die Vorstandschaft